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Ab wann geht eine Kindersitzerhöhung?

Ab wann geht eine KindersitzerhöhungEine Kindersitzerhöhung gehört je nach Ausführung zur Schutzklasse zwei oder drei. Nach den Regeln der Straßenverkehrsordnung dürfen Sitzunterlagen aus der Klasse zwei benutzt werden, sobald das Kind mindestens 15 Kilogramm wiegt. Dies ist im Alter von zirka dreieinhalb Jahren der Fall.

Wenn das Kind zu groß für einen Kindersitz mit eigenem Gurt geworden ist, sollte auf eine Sitzerhöhung umgestiegen werden. Der Sitz ist zu klein für das Kind, wenn es entweder zu breit für die Sitzschale geworden ist oder der Kopf über die Rückenlehne hinausragt.

Allerdings sollte nicht früher als nötig auf eine Sitzerhöhung umgestiegen werden, weil ein Kindersitz mit eigenem Gurt dem Kind bei einem Unfall besseren Schutz bietet. Wenn die neue Sitzerhöhung noch zu groß für das Kind ist, kann es passieren, dass der obere Gurt nicht wie vorgesehen an der Schulter, sondern am Hals anliegt. In diesem Fall kann das Kind bei einem Aufprall schlimm am Hals verletzt werden.

Bei einfachen Sitzerhöhungen kann das Kind seitlich unter dem Gurt hindurchrutschen, wenn es einschläft und dabei zur Seite wegkippt. Außerdem kann bei einem Unfall die Unterlage unter dem Kind wegrutschen. Letzteres verhindern sogenannte Führungshörner, unter denen der Beckengurt hindurchgeführt wird. Doch auch bei dieser Variante kann das Kind im Schlaf seitlich wegrutschen. Besser ist eine Kindersitzerhöhung mit verstellbarer Rückenlehne. Diese schützt das Kind auch gegen Seitenaufpralle und stützt den Kopf des schlafenden Kindes.

Eine Kindersitzerhöhung ist also ab 15 Kilogramm Körpergewicht erlaubt, allerdings sollten Sie wegen der größeren Sicherheit am Kindersitz festhalten, solange Ihr Kind gut hineinpasst.


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